Thailand
Der Freitag | 26.04.2012 | link

Kein einziges Wort gegen den König

Die Regierung droht den Bürgern bei Majestätsbeleidigung mit bis zu 15 Jahren Haft. In keinem anderen Land ist man so unerbittlich.

Zwei Thailänderinnen haben es auf die diesjährige Liste der „150 Frauen, die die Welt bewegen“, geschafft: Yingluck Shinawatra und Chiranuch Premchaiporn. Yin­glucks Platz als Regierungschefin ist reine Formsache. Dagegen wird mit Chiranuch eine – wie es im US-Magazin News­week heißt – „furchtlose Frau“ geehrt, die ihre persönliche Freiheit für die Presse- und Meinungsfreiheit aller Thailänder opfert. Chiranuch erwartet als Herausgeberin der Internetzeitung Prachatai ein Urteil, das sie für 20 Jahre ins Gefängnis bringen kann. Am 30. April soll es von einer Strafkammer in Bangkok verkündet werden. weiterlesen...

EMMA | Winter 2012 | link

Yingluck Shinawatra

Die Schwester

Ist die erste Ministerpräsidentin von Thailand nur eine Marionette? Und wenn ja, kann sie trotzdem ein Rolemodel für Frauen sein?

Das Königreich Thailand hat die erste Regierungschefin seiner Geschichte. Doch die Feministinnen des Landes sind überhaupt nicht begeistert. In Sachen Frauenrechte erwarten sie von Yingluck Shinawatra rein gar nichts. „Sie müsste Gleichberechtigung auf ihrer Agenda haben, damit sich etwas ändert“, klagt Sutada Mekrungruengkul, Koordinatorin des Frauen-NGO-Netzwerkes Women Networks Reshaping Thailand (WREST). Die führende Frauenrechtlerin befürchtet: „Wenn sie die großen Probleme und Konflikte in diesem Land nicht lösen kann, werden die Leute sagen: Da seht ihr es, eine Frau kann es nicht“, erklärt Sutada. Und dann stünden Thailands Frauen noch schlechter da als vorher. weiterlesen...

Thaizeit | Dezember 2011/Januar 2012 | pdf

Der Khao-Yai-Nationalpark, Sommerfrische der Hauptstädter

Zu Besuch bei lästigen Blutsaugern, seltenen Gibbons und einem dickköpfigen Elefanten

Die schäumenden Massen des Heo-Suwat-Wasserfalls rauschen in einer beeindruckenden weißen Wand herunter. Sein Donnern übertönt jedes Geräusch, die feine Gischt kühlt das Gesicht. Augen schließen, den Moment genießen. Schon allein dafür hat sich die Flucht aus der Stadt gelohnt. Den Wasserfall ist Leonardo DiCaprio in dem Thailand-Backpacker-Sehnsuchtsfilm „Der Strand“ aus dem Jahr 2000 hinab gesprungen; auch deshalb zieht er die Besucher an. weiterlesen...

Thaizeit | Dezember 2011/Januar 2012 | pdf

Ersatz-Omas für Expats

Die neuen Au-Pairs: Deutsche Senioren betreuen Kinder und kochen Lieblingsessen

Es gibt die thailändische respektive burmesische oder kambodschanische Maid, die nicht recht versteht, warum Fernsehen schlecht sein soll, das Herumtoben in tropischer Hitze dagegen gut. Es gibt Oma und Opa, die für drei Wochen im Jahr zu Besuch kommen, in der Zeit aber nicht nur Enkel betreuen, sondern auch Ayutthaya besichtigen und auf Koh Samui entspannen wollen. Und neuerdings gibt es die „Grand-Mère“. Sie kommt als Ersatzoma zu Expatfamilien, liest vor oder hilft bei den Hausaufgaben, backt Nusskuchen oder kocht Spätzle, ist abends Babysitter und am Wochenende Begleitung in den Zoo. weiterlesen...

Braunschweiger Zeitung | 08.10.2011

Thailänder fliehen vor der großen Flut

Hunderte von Toten nach Monsun-Regenfällen - Weltkulturerbe in höchster Gefahr

Das Wasser kommt von allen Seiten. Von oben in heftigen Regenfällen, wie es sie nur in den Tropen gibt, aus den Flüssen, die aus dem überfluteten Norden kommen, und an manchen Stellen auch schon aus dem Boden. Während die heftigsten Monsunniederschläge seit mehreren Jahrzehnten riesige Flächen Thailands bereits seit August unter Wasser setzen, wurde Bangkok bislang größtenteils trocken gehalten. Doch nun sind die Fluten aus den Provinzen nordöstlich der Hauptstadt nicht mehr aufzuhalten. Sie bedrohen die östlichen Stadtteile der modernen Zehn-Millionen-Metropole. weiterlesen...

Thaizeit | September/Oktober/November 2011 | link | pdf

Elefantenpolo

Zwölf Mannschaften, 15 Nationen, vier Kontinente: Beim jährlichen Elefantenpoloturnier in Hua Hin treffen verrückte europäische Expats aus Nepal und Hongkong auf thailändische Pferdepolo-Nationalspieler und neuseeländische Rugdby-Stars. Die Damen-Teams machen nicht nur Bella Figura und der deutsche Adel exotische Erfahrungen.

Prinz Carl-Eugen zu Oettingen-Wallerstein spielt normalerweise Pferdepolo. Geschäftliche Kontakte nach Thailand führten ihn jetzt erstmals zu der exotischen Variante auf Elefanten, die vom 5. bis 11. September im King’s-Cup-Turnier zelebrierte wurde  – und gleich mit einigem Erfolg: Der adlige Bayer erzielte bereits im ersten Spiel für das Mercedes-Benz-Team  zwei Treffer. Hoffnungen auf den Sieg machte er sich nach eigenen Angaben jedoch „überhaupt nicht“. Zu recht, wie sich zeigte: Mercedes schied vor dem Viertelfinale aus. Um sportliche Leistungen geht es beim Elefantenpolo aber sowieso nur am Rande. weiterlesen...

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