Reise
Braunschweiger Zeitung | 07.07.2012 | link

Und alles wird Om

Fünf Tage fast nichts als Yoga - Eine meditative Selbsterfahrung auf Koh Phangan im Golf von Thailand

"Keine Privatgespräche, keine unnötigen Geräusche, bleibt auf eurer Matte." Die Regeln in der "Shala", dem Yogaraum, sind streng. Den Blick über den Dschungel schweifen lassen, dem Morgenlied der Vögel lauschen? Von wegen. Hier zählen einzig und allein die Übungen. weiterlesen...

Thaizeit | Dezember 2011/Januar 2012 | pdf

Der Khao-Yai-Nationalpark, Sommerfrische der Hauptstädter

Zu Besuch bei lästigen Blutsaugern, seltenen Gibbons und einem dickköpfigen Elefanten

Die schäumenden Massen des Heo-Suwat-Wasserfalls rauschen in einer beeindruckenden weißen Wand herunter. Sein Donnern übertönt jedes Geräusch, die feine Gischt kühlt das Gesicht. Augen schließen, den Moment genießen. Schon allein dafür hat sich die Flucht aus der Stadt gelohnt. Den Wasserfall ist Leonardo DiCaprio in dem Thailand-Backpacker-Sehnsuchtsfilm „Der Strand“ aus dem Jahr 2000 hinab gesprungen; auch deshalb zieht er die Besucher an. weiterlesen...

Kambodscha befindet sich mitten in der Aufarbeitung seiner düstersten Epoche, der Terror-Herrschaft der Roten Khmer. Das Volk will nach vorne sehen können und aus Phnom Penh wieder die „Perle Südostasiens“ machen.

Phnom Penh zählt zu den finsteren Hauptstädten der Welt. Das ist wörtlich zu nehmen und wird unmittelbar sinnfällig, wenn man mit dem Flugzeug aus den Lichterteppichen der nahen Metropolen Bangkok, Kuala Lumpur oder Saigon aufgestiegen ist und in die Nacht von Phnom Penh einfliegt. Die Nacht dort ist schwarz wie Pech. Erst unmittelbar bevor das Flugzeug aufsetzt, tauchen aus dem Dunkel die Laternen am Russen-Boulevard auf, der breiten Chaussee, die vom Flughafen ins Stadtzentrum führt, und dann sieht man die Lichter des Pochentong Airports. Viel mehr Licht hat Phnom Penh nicht zu bieten. Und dennoch gibt es dunklere Städte. Monrovia zum Beispiel, die Hauptstadt Liberias in Westafrika, hatte bis vor kurzem überhaupt keinen Strom, und in Port-au-Prince auf Haiti werden die privilegierten Bewohner allenfalls für fünf, sechs Stunden täglich mit Elektrizität versorgt. weiterlesen...

tageszeitung | 25.03.2006 | link | pdf

Im tiefsten Dschungel

Die wenigen Hotels im unzugänglichen Nordosten Kambodschas gehören nicht den Dorfbewohnern. Doch wer ihre Gräber sehen, ihre Kinder fotografieren will, darf gerne einen Dollar beisteuern.

Ratanakiri ist dunkelgrün, mit rotem Staub bepudert. Wie ein Tannenwald, den feiner Neuschnee überzieht. Nur dass der Wald in Ratanakiri tropisch ist und der Staub rostrot und statt aus dem Himmel von der Erde stammt. Laterit. Die Provinz im nordöstlichsten Zipfel Kambodschas ist die Heimat der ethnischen Minderheiten. Neun kleine Bergvölker mit eigener Kultur und Sprache besiedeln die höchst unwegsame Provinz bis tief in den Urwald, außerdem viele Laoten und Vietnamesen. weiterlesen...

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Katja Dombrowski 300

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