Deutschland
klimareporter.de | 14.10.2019 | link

Unterm Asphalt ist kein Leben

Der Boden ist der zweitgrößte Kohlenstoffspeicher der Erde. Wird er versiegelt, trägt das zum Klimawandel bei. Doch die Bauwut in Deutschland ist ungebremst. Dafür sorgt auch die Bundesregierung: mit Einfach-Baurecht, Pendlerpauschale, Baukindergeld und Vorrang fürs Auto. weiterlesen...

VDE dialog | 04/2019 | pdf

Großes Potenzial

Der größte Energieschlucker ist der Wärmesektor. Hier sind umfassende Transformationen für die Energiewende noch wichtiger als in den Bereichen Strom und Verkehr. Entscheidend für die Wärmewende: Eine höhere Effizienz von Gebäuden und die Dekarbonisierung der Wärmeversorgung. Die nötigen Technologien stehen zur Verfügung, was fehlt, ist der Wille. weiterlesen...

...sagt der Architekturprofessor Günter Pfeifer. Er möchte einen Paradigmenwechsel beim Bauen, um besseren Klima- und Ressourcenschutz zu erreichen – angesichts des aktuellen Baubooms eine radikale Forderung. Im Entwurf für das geplante Gebäudeenergiegesetz sieht er das nicht enthalten. weiterlesen...

… sagt der Ökonom und Klimaforscher Ottmar Edenhofer. So könne auch der Kohleausstieg gelingen. Damit ärmere Länder mitmachen, müsse aber mehr Geld fließen. weiterlesen...

In der Autonomen Region Kurdistan im Irak leben rund 2 Millionen Flüchtlinge unterschiedlicher Herkunft und Religion. Die Jiyan-Stiftung für Menschenrechte unterstützt seit 2005 Überlebende von Folter, Verfolgung und Gewalt durch medizinische, psychotherapeutische und soziale Hilfe in der Region. Katja Dombrowski sprach mit Salah Ahmad, dem Gründer und Vorsitzenden der Jiyan-Stiftung. weiterlesen...

Auch 15 Jahre nachdem die UN-Resolution 1325 alle Parteien in bewaffneten Konflikten aufgefordert hatte, Frauen und Mädchen vor sexualisierter Gewalt zu schützen, sind sexuelle Übergriffe in vielen arabischen Staaten nach wie vor weit verbreitet. Positiv ist jedoch, dass sich heute immer mehr junge arabische Männer für Frauenrechte einsetzen. weiterlesen...

neue energie | 8/15 | link

"Der Erfolg fällt in Paris nicht vom Himmel"

...sagt Energieexperte Christoph Bals (Germanwatch). Gemeinsam mit Oliver Geden (Stiftung Wissenschaft und Politik) warnt er vor einem Scheitern der Verhandlungen zu einem neuen Weltklimavertrag.

neue energie | 7/15 | pdf

Fossile Brennstoffe? Nein danke!

Die Fossil-Free-Kampagne fordert Anleger auf, ihr Kapital aus Industriezweigen abzuziehen, die ihr Geld im Wesentlichen mit Kohle, Öl und Erdgas verdienen. Die Resonanz ist groß.

Die Idee ist simpel. Konzerne brauchen Kapital, um zu investieren, um zu expandieren.
Das gilt selbstverständlich auch für Unternehmen der fossilen Energiewirtschaft. Kapital bekommen sie von privaten und Öffentlichen Anlegern, etwa über Aktien, Anleihen oder Fondsanteile. Wenn die Anleger den Klimakillern aber das Geld entziehen, wird ein Teufelskreis in Gang gesetzt. Projekte kommen nicht zustande, Gewinne, Ratings und Aktienkurse fallen, das Image schwindet bis am Ende niemand mehr dem Geschäftsmodell der Konzerne vertraut und keiner mehr wagt, ihnen Kredit zu gewähren. weiterlesen...

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