Katja Dombrowski
Aussicht im Khao-Yai-Park
Thaizeit | Dezember 2011/Januar 2012 | pdf

Der Khao-Yai-Nationalpark, Sommerfrische der Hauptstädter

Zu Besuch bei lästigen Blutsaugern, seltenen Gibbons und einem dickköpfigen Elefanten

Die schäumenden Massen des Heo-Suwat-Wasserfalls rauschen in einer beeindruckenden weißen Wand herunter. Sein Donnern übertönt jedes Geräusch, die feine Gischt kühlt das Gesicht. Augen schließen, den Moment genießen. Schon allein dafür hat sich die Flucht aus der Stadt gelohnt. Den Wasserfall ist Leonardo DiCaprio in dem Thailand-Backpacker-Sehnsuchtsfilm „Der Strand“ aus dem Jahr 2000 hinab gesprungen; auch deshalb zieht er die Besucher an. weiterlesen...

Kristin Emmerinck
Thaizeit | Dezember 2011/Januar 2012 | pdf

Ersatz-Omas für Expats

Die neuen Au-Pairs: Deutsche Senioren betreuen Kinder und kochen Lieblingsessen

Es gibt die thailändische respektive burmesische oder kambodschanische Maid, die nicht recht versteht, warum Fernsehen schlecht sein soll, das Herumtoben in tropischer Hitze dagegen gut. Es gibt Oma und Opa, die für drei Wochen im Jahr zu Besuch kommen, in der Zeit aber nicht nur Enkel betreuen, sondern auch Ayutthaya besichtigen und auf Koh Samui entspannen wollen. Und neuerdings gibt es die „Grand-Mère“. Sie kommt als Ersatzoma zu Expatfamilien, liest vor oder hilft bei den Hausaufgaben, backt Nusskuchen oder kocht Spätzle, ist abends Babysitter und am Wochenende Begleitung in den Zoo. weiterlesen...

Angehörige ethnischer Minderheiten an der Shwedagon-Pagode in Yangon.
ZEIT online | 11.10.2011 | link

Birmas Regierung bewegt sich - langsam

Erstmals werden Birmas Reform-Ankündigungen konkret: Tausende Häftlinge sollen frei kommen. Das Land strebt offenbar die Annäherung an den Westen an.

Die Regierung in Birma (offiziell: Myanmar) scheint ernst zu machen mit ihren Versprechungen: Ab Mittwoch sollen mehrere tausend Gefangene freigelassen werden, darunter voraussichtlich auch politische Häftlinge. weiterlesen...

Straße in Ladkrabang, Bangkok
Braunschweiger Zeitung | 08.10.2011

Thailänder fliehen vor der großen Flut

Hunderte von Toten nach Monsun-Regenfällen - Weltkulturerbe in höchster Gefahr

Das Wasser kommt von allen Seiten. Von oben in heftigen Regenfällen, wie es sie nur in den Tropen gibt, aus den Flüssen, die aus dem überfluteten Norden kommen, und an manchen Stellen auch schon aus dem Boden. Während die heftigsten Monsunniederschläge seit mehreren Jahrzehnten riesige Flächen Thailands bereits seit August unter Wasser setzen, wurde Bangkok bislang größtenteils trocken gehalten. Doch nun sind die Fluten aus den Provinzen nordöstlich der Hauptstadt nicht mehr aufzuhalten. Sie bedrohen die östlichen Stadtteile der modernen Zehn-Millionen-Metropole. weiterlesen...

Rebecca und Dominik Stankowski
Thaizeit | September/Oktober/November 2011 | link | pdf

Social Business bildet Internet-Programmierer in Kambodscha aus

Schweizer wollen sich selbst überflüssig machen.

„Die Firma ist mein zweites Zuhause“, sagt Phalla Lay. Doch damit meint er nicht, dass er permanent arbeitet. Er meint es positiv. Der 24-jährige Programmierer und Entwickler kommt am Wochenende ins Büro, um seine Kollegen zu treffen, die gleichzeitig seine Freunde sind. Sie spielen Billard oder Karten zusammen, surfen im Internet und tauschen sich über die neuesten Technologien aus. weiterlesen...

Elefantenpolo
Thaizeit | September/Oktober/November 2011 | link | pdf

Elefantenpolo

Zwölf Mannschaften, 15 Nationen, vier Kontinente: Beim jährlichen Elefantenpoloturnier in Hua Hin treffen verrückte europäische Expats aus Nepal und Hongkong auf thailändische Pferdepolo-Nationalspieler und neuseeländische Rugdby-Stars. Die Damen-Teams machen nicht nur Bella Figura und der deutsche Adel exotische Erfahrungen.

Prinz Carl-Eugen zu Oettingen-Wallerstein spielt normalerweise Pferdepolo. Geschäftliche Kontakte nach Thailand führten ihn jetzt erstmals zu der exotischen Variante auf Elefanten, die vom 5. bis 11. September im King’s-Cup-Turnier zelebrierte wurde  – und gleich mit einigem Erfolg: Der adlige Bayer erzielte bereits im ersten Spiel für das Mercedes-Benz-Team  zwei Treffer. Hoffnungen auf den Sieg machte er sich nach eigenen Angaben jedoch „überhaupt nicht“. Zu recht, wie sich zeigte: Mercedes schied vor dem Viertelfinale aus. Um sportliche Leistungen geht es beim Elefantenpolo aber sowieso nur am Rande. weiterlesen...